Ich möchte hier gerne eine kleine aktuelle Liste mit Dedicated Servern/RootServer Anbietern bauen, die natives IPv6 anbieten.
Die Namen der Hoster sind jeweils mit einer Referenz zur IPv6 Unterstützung verlinkt.
Wer weitere Root Server mit IPv6 Unterstützung kennt, bitte kurz kommentieren, dann kann ich die Anbieter in meine Liste aufnehmen.
Eine Liste von vServern mit IPv6 gibt’s hier.
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Kennt jemand virtuelle Server mit nativer IPv6-Anbindung? Oder virtuelle Server, auf denen ein IPv6-Tunnel funktioniert?
keyweb.de auf Anfrage und nur im Testbetrieb. Funktioniert soweit gut, ausser dass man keine reinen IPv6 hosts haben kann, weil die Switches IPv4 MAC Zuweisungen brauchen um den Traffic durchzulassen.
v6 Nativ auf Anfrage möglich
Bei kann man für dedizierte Server auch IPv6 bekommen.
Gruß Dromaius
Die vServer von rex IT sind alle IPv6 Ready, du kannst mühelos eine IPv6 Addresse beziehen. ( http://www.rex-it.de )
http://www.iptox.net bietet dedizierte und virtuelle Server mit nativem IPv6.
hosteurope bietet bei seinen vservern auch ipv6 an, noch im testbetrieb
vollmar.net kann auch IPv6 ohne irgendwelche probleme.. /64 fuer jeden kunden mit /112 transfer.
IP-Projects.de hat sowohl bei seinem dedizierten als auch bei seinem virtuellen Servern nativ IPv6 und ist sehr zu empfehlen.
Natives IPv6 für alle virtuellen und Cloud-Server gibt es auch bei Netcup
SpeedPartner bietet auch native IPv6-Anbindung bei allen Dedicated, Virtual & Shared-Hostings oder DSL-Accounts.
Wer an seinem Standort bzw. bei seinem Provider kein IPv6 bekommt kann auf einen SIXXS-Tunnel zurückgreifen, zB auf dedus01 – powered by SpeedPartner
Ich kann derzeit von zwei Providern berichten.
HETZNER: Habe ich privat einen Server.
Dort hat das routing anfangs gesponnen, nach kurzer Email hat es geklappt.
CENTRALSYSTEMS ISP: Haben wir in der Firma zwei Server gemietet.
Hier funktioniert IPv6 auch nativ. Jedoch noch in der Beta Phase. Wann
die es richtig implementieren kann ich nicht sagen … Seit Beginn jedoch
keinerlei Probleme dort gehabt mit IPv6. Läuft alles wie es soll …
http://buyvm.net/ ist ein Billiganbieter, Anbindung über HE.net, IPv6 ist mit aktiviert. Eher zum Rumspielen, als VPN und für Backups zu empfehlen, dafür ab 1€/Monat auch eher günstig …
Vielen Dank fuer die Liste, das ist immerhin ein brauchbarer Ansatzpunkt. Allerdings stellt man beim naeheren Hinsehen fest, dass ein Grossteil der Anbieter (hier und auch bei der vServer-Liste) IPv6 nicht verstanden haben und mit /64er-Fitzelchen oder gar einzelnen Adressen oder solchen Spaessen herumhantieren.
Zuteilungstechnisch ist ein /64 mit einer v4-Hostadresse gleichzusetzen, da man mindestens ein /64 fuer ein Netzsegment braucht, um die volle v6-Funktionalitaet (stateless autoconfig und so) nutzen zu koennen.
IPv6 ist absichtlich so gross dimensioniert, dass jede Zuteilung so gross sein kann, dass der Zuteilungsnehmer niemals nach zusaetzlichem Adressraum fragen muss, ohne dazu zu irgendwelchen Tricksereien (wie eine Unterteilung in kleineres als /64er oder gar NAT oder sowas) greifen zu muessen. Der Verwaltungsoverhead von IPv4 war ein technischer Mangel, der bei v6 behoben wurde. Das muessten nur noch die Hoster begreifen.
Nach RIPE-Richtlinie koennen Endnutzern ohne weitere Begruendung /48er(!) zugeteilt werden – und bei denen darf man wohl erwarten, dass sie nach der v4-Erfahrung nicht leichtfertig mit Adressraum umgehen. Ueberraschenderweise hat sogar die Telekom das verstanden und will Endkunden auf normalen DSL-Anschluessen /56er routen. Und nicht zuletzt kriegt man bei Tunnelprovidern ueblicherweise vollkommen kostenfrei /48er.
Ausserdem moege man bedenken, dass RIPE-Mitglieder kostenfrei ein /32 erhalten. Das sind soviele /64 wie IPv4 Adressen hat. Wenn die Hoster “nur” /56er vergeben wuerden, braeuchten sie etwa 16 Millionen Kunden, um ihr kostenfrei vorhandenes Netz zu fuellen. Und selbst wenn sie /48er vergeben wuerden, sollten die Einnahmen von etwa 65000 Kunden wohl reichen, um ein weiteres /32 zu finanzieren.
Von daher bin ich er Auffassung, dass das Kriterium “bietet IPv6 an” ein wenig mehr die Absicht hinter IPv6 beruecksichtigen sollte und daher Anbieter, die weniger als ein /56 an Adressraum einschliessen, nur unter Vorbehalt als v6-Anbieter gelistet werden sollten.